Erektionshilfen

Erektionsstörungen sind auch heutzutage immer noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Dabei sind mit steigendem Alter immer mehr Männer von dieser Erkrankung betroffen.

Jeder zweite Mann ab 70 Jahren hat mit Erektionsproblemen zu kämpfen, doch die Wenigsten suchen Hilfe bei einem Arzt!

Stattdessen wird häufig online nach Möglichkeiten gesucht, die Problematik ohne unangenehme Konfrontation zu lösen.

Erektionshilfen – Was ist das?

Erektionshilfen sind Wirkstoffe und Maßnahmen, die bei der Therapie der Impotenz helfen sollen. Dazu zählen verschiedene Arten an Hilfsmitteln, z.B. medikamentöse oder mechanische Erektionshilfen, die wir dir weiter unten genauer beschreiben. Die Auswahl im Internet ist groß, daher möchten wir versuchen, dir hier einen Überblick über die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten zu verschaffen.

Good to know: Was sind eigentlich Erektionsstörungen?

Eine Erektionsstörung oder Potenzstörung wird im medizinischen Fachjargon als Erektile Dysfunktion bezeichnet. Sie beschreibt eine Sexualstörung, durch die es einem Mann über einen längerenZeitraum nicht möglich ist, eine ausreichende Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten, um ein befriedigendes Sexualleben zu führen. Der Geschlechtsverkehr ist hierbei erschwert oder gar nicht möglich, obwohl der Mann sexuell stimuliert wird. Diese Tatsache geht meist mit einem hohen Leidensdruck der betroffenen Männer einher.

FAQ

Ursachen für Erektionsstörungen
Häufig sind Erkrankungen wie Arteriosklerose oder andere schwerwiegendere Leiden Ursache für Erektionsstörungen, weshalb du, wenn du betroffen sein solltest, deine Beschwerden immer durch einen Arzt abklären lassen solltest! Im Artikel über Erektionsstörungen (Verlinkung Artikel Erektionsstörungen) und im Artikel zur Penispumpe gehen wir genauer auf Ursachen und Behandlung ein.
Unterschied Erektile Dysfunktion vs. Impotenz
Oft wird die Impotenz mit der Erektilen Dysfunktion gleichgestellt, obwohl sie - wenn man es genau nimmt - eher ein Überbegriff für verschiedene Beschwerden ist. Hierunter fällt natürlich die Erektionsstörung, aber auch die Unfähigkeit einen Samenerguss zu bekommen oder das Unvermögen Kinder zu zeugen, obwohl Erektion und Orgasmus ungestört möglich sind.

Welche Erektionshilfen gibt es?

Hier findest du eine Auflistung der gängigsten Methoden und Produkte:

Was kann ich unter medikamentösen Erektionshilfen verstehen?

Die wohl bekannteste Erektionshilfe bei erektiler Dysfunktion ist die Behandlung mit potenzsteigernden Medikamenten wie Viagra . Dieses Arzneimittel fällt unter die Gruppe der medikamentösen Erektionshilfen.

Das Angebot an Präparaten verteilt sich dabei von Tabletten über Kapseln bis hin zu Wirkstoffen, die direkt ins Gewebe des Schwellkörpers injiziert werden. Medizinische Erektionshilfen versprechen schnelle Wirkung, sind aber gleichzeitig mit mehr Nebenwirkungen behaftet als alternative Mittel.

Diese Potenzmittel gibt es in Form von Tabletten

Medikamente, die die Erektion verbessern sollen, sind vor allem die sogenannten PDE5-Hemmer:

So nimmst du diese Wirkstoffe ein: Etwa 30-60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr mit einem Glas Wasser.

Nebenwirkungen: Können von Gesichtsrötungen und Kopfschmerzen bis hin zu lebensgefährlichen Kreislaufkrisen bei kombinierter Einnahme mit weiteren, den Kreislauf beeinflussenden Medikamenten reichen.

Verschreibungspflichtig? Aufgrund der teilweise schwerwiegenden Nebenwirkungen ist die Nutzung dieser Arzneimittel weiterhin verschreibungspflichtig und erfordert vor Verschreibung ein vorausgehendes Gespräch mit einem Arzt!

Andere Medikamente: Auch die Einnahme von anderen Präparaten wie zum Beispiel Apomorphin ist möglich, jedoch viel weniger verbreitet und oftmals in Deutschland nicht für die Behandlung zugelassen. Ihre Anwendung als medizinische Erektionshilfe geht meist einher mit größeren Risiken und stärkeren Nebenwirkungen, weshalb sie als Möglichkeit der Therapie oftmals nicht in Betracht gezogen werden.

Gut zu wissen
PDE5-Hemmer wurden eigentlich für die Therapie der Brustschmerzen bei Erkrankungen am Herz entwickelt. Mittlerweile wird das Medikament jedoch viel häufiger für die Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt. Der Wirkstoff führt zu einer Weitstellung der Gefäße vor allem lokal am Penis und so bei sexueller Stimulierung zu einer schnelleren Erektion, die länger aufrecht erhalten werden kann.

Was ist die SKAT?

Eine weitere Kategorie der medizinischen Erektionshilfen ist die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (kurz: SKAT). Der größte Vorteil im Gegensatz zur Anwendung der PDE5-Hemmer ist, dass diese Therapie auch zum Einsatz kommen kann, wenn bei dir zum Beispiel durch eine Querschnittslähmung die Funktion der Nervenbahnen im Bereich des Penis gestört ist. Das Ergebnis ist also unabhängig von sexueller Erregung möglich.

Wie funktioniert das? Mit einer Spritze injizierst du einen Wirkstoff - meist Alprostadil - direkt in den Schwellkörper, sodass dort lokal die Durchblutung und somit für einen gewissen Zeitraum die Erektionsfähigkeit verbessert wird.

Wann tritt die Erektion ein? Meist tritt sie innerhalb weniger Minuten ein.

Wie lange hält die Erektion an? Sie hält zwischen 30 Minuten und 3 Stunden an.
Der Geschlechtsverkehr wird somit auch möglich bei Männern, für die die Anwendung eines oralen Potenzmittels aus verschiedensten Gründen nicht in Frage kommt.

Eine Spritze in den Penis? Tut das nicht weh? Die richtige Dosierung und die Anwendung solltest du gemeinsam mit einem Arzt ermitteln, da sonst Nebenwirkungen wie schmerzhafte Dauererektionen möglich sind. Die Injektion in den Penis selbst ist dabei fast schmerzfrei, da sie mit einer sehr dünnen Nadel durchgeführt wird.

Einziger Nachteil der Skat-Therapien: Du darfst sie nur weitaus seltener einsetzen als andere Erektions-Hilfsmittel.

Was bedeutet MUSE?

Neben der SKAT-Erektionshilfe gibt es noch eine weitere Alternative, welche bei Dysfunktion der lokalen Nervenbahnen in Frage kommt. In diesem Fall wird ein Stäbchen - quasi ein Mini-Zäpfchen -in deine Harnröhre eingeführt. Dort wird ein Medikament freigesetzt und führt innerhalb von ca. 15 Minuten zur Erektion.

Welchen Wirkstoff enthält das Stäbchen? Auch hier handelt es sich oftmals um Alprostadil. Der Name MUSE steht in diesem Fall für Medical Urethral System for Erection. Auch hier muss die Handhabung erst gemeinsam mit einem Arzt erlernt werden.

Tut das nicht weh? Die Einführung des Stäbchens in den Penis bereitet im Normalfall keine Schmerzen und führt in etwa 90% der Fälle zu einer erfolgreichen Erektion.

Achtung, in diesen Fällen solltest du aufpassen!

Sowohl SKAT als auch MUSE gelten durch ihren zeitnahen Wirkeintritt als schnelle Erektionshilfe, dürfen jedoch nicht angewandt werden, wenn zu den Ursachen der Dysfunktion eine Penisverkrümmung gehört. Zudem gibt es Erkrankungen, wie z.B. die Leukämie oder das Multiple Myelom, die das Risiko einer Dauererektion - eines sogenannten Priapismus - erhöhen und daher als Kontraindikation für den Einsatz dieser Substanzen gelten. Auch bei bestehender Schädigung des Herz-Kreislauf-Systems, wie Gefäßerkrankungen z.B. aufgrund von Diabetes mellitus, sollte die Wahl des Potenzmittels im Vorhinein genau überlegt werden.

Was sind mechanische Erektionshilfen?

Unter diese Kategorie fallen alle Produkte, welche mechanisch beispielsweise mit Unterdruck oder Blutstauung am Penis selbst eingesetzt werden. Dazu zählen Geräte, die mit Vakuum arbeiten, wie die Penispumpe oder auch der Penisring.

Die Penispumpe

Die Penispumpe wirkt in Form einer Vakuumtherapie an deinem Glied. Dabei stülpst du einen Zylinder aus Glas oder Plastik über deinen Penis und drückst ihn an der Peniswurzel an, sodass du daraufhin entweder manuell oder elektrisch einen Pumpmechanismus antreiben kannst, welcher die Luft aus dem Kolben saugt und so zu einem Unterdruck führt. Blut sammelt sich daraufhin in den Schwellkörpern und führt zur Erektion. Um diese aufrecht erhalten zu können wird ein Spannungsring an der Peniswurzel angelegt, welcher den Rückfluss des Blutes verhindern und somit deine Erektionsprobleme aus der Welt schaffen soll.

In unserem Artikel zur Penispumpe gehen wir genauer auf die verschiedenen Arten der Vakuum-Erektionshilfe sowie die Anwendung ein.

Der Penisring

Für manche Männer ist es zwar möglich, eine Erektion zu erreichen, jedoch genügt diese nicht für befriedigenden Geschlechtsverkehr. Ein Erektionsring kann in diesem Fall zur Unterstützung der Erektion angewandt werden.Die wichtigsten

Facts zum Penisring:

Auch wenn du eine gesunde Erektionsfähigkeit besitzt kannst du einen Penisring verwenden, um die Intensität deiner Erektionen und deines Sexuallebens zu verstärken.

Was zählt zu den natürlichen Erektionshilfen?

Wenn du aufgrund der vielen Nebenwirkungen abgeneigt bist von der Nutzung medikamentöser Potenzmittel, dann stellen natürliche Wirkstoffe eine Alternative zur Verbesserung deiner Erektionsfähigkeit dar.

Im Internet stehen eine Reihe an Präparaten zum Kauf zur Verfügung, darunter Nahrungsergänzungsmittel auf pflanzlicher Basis sowie verschiedene Lebensmittel, die Erektionsstörungen entgegenwirken sollen.

Nicht bei allen dieser Produkte ist die Wirksamkeit auch in Untersuchungen oder Studien nachgewiesen worden. Ihre Anwendung führt jedoch auch so gut wie nie zu unerwünschten Nebenwirkungen, sodass es nicht schaden kann sie einmal auszuprobieren.

Nahrungsergänzungsmittel als natürliche Erektionshilfe

Alpinia
Gehört zu den Ingwergewächsen und steigert die Libido.
Ambrein
Wird gewonnen aus dem grauen Ambra des Pottwals. Es führt zu einer gesteigerten Testosteronausschüttung im Körper des Mannes, was die Libido intensiviert und so die Erektion verstärkt.
Arginin
Eine Aminosäure, die auf die glatte Muskulatur der Schwellkörper wirken soll und so bei der Behandlung der erektilen Dysfunktion an Bedeutung gewonnen hat.
Bufotenin
Ist zu finden in Pilzen und greift im zentralen Nervensystem an, wo es die Libido anregt.
Cantharidin
Auch bekannt als die "spanische Fliege", da es meist durch das Zermahlen dieser Ölkäfer gewonnen wird. Der Wirkstoff kann entweder oral eingenommen oder auf den Penis aufgetragen werden und soll die Dauer der Erektion verlängern. Achtung aber: Eine Überdosierung kann schwerwiegende Folgen wie Nierenversagen haben!
Ginseng
Die sogenannte "Kraftwurzel", der eine stimulierende Wirkung nachgesagt wird.
Maca
Eine Heilpflanze aus den peruanischen Anden, die positive Effekte auf die körperliche Leistungsfähigkeit und psychische Belastbarkeit haben soll. Auch Symptome von sexuellen Funktionsstörungen sollen durch das aus der Knolle gewonnene Pulver modelliert werden.
Tribulus Terrestris
Eine Pflanzenart aus den tropischen und subtropischen Ländern der Welt, welche sowohl die Potenz fördern soll als auch von Sportlern als "natürliches Anabolikum" angewandt wird.
Yohimbin
Eines der bekanntesten potenzsteigernden Nahrungsergänzungsmittel. Es lässt sich in der Rinde und den Blättern des Yohimbe-Baumes finden. Der Wirkstoff regt das zentrale Nervensystem an und verbessert so die Blutzufuhr in die Schwellkörper. Seit die zuvor beschriebenen PDE5-Hemmer auf dem Markt sind, wird es deutlich seltener zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt.

Potenzsteigernde Lebensmittel

Wenn du es ganz natürlich mit Hausmitteln zur Steigerung der Potenz probieren möchtest, dann kommen für dich folgende Lebensmittel in Frage:

Diesen Lebensmitteln wird nachgesagt, sie würden die Durchblutung steigern und den Hormonhaushalt ausgleichen. Dadurch erhöhen sie das allgemeine Wohlbefinden, was im Endeffekt zur Verbesserung der Erektionsfähigkeit führt.

Und was ist gemeint mit „mentalen Erektionshilfen“?

Möglicherweise sind bei dir wie auch bei sehr vielen anderen Männern Stress, Beziehungskonflikte, Leistungsdruck oder starke berufliche Belastung Herkunft deiner erektilen Dysfunktion. In diesen Fällen können Psychotherapien oder Entspannungstechniken bereits bei der Verbesserung deiner Beschwerden helfen.

Möglich sind hier zum Beispiel Gesprächstherapie - auch in Form von Paartherapie - oder Entspannungstechniken wie Meditation. Daneben gibt es Selbsthilfegruppen, in denen du dich mit anderen Erkrankten über eure Erfahrungen austauschen kannst. Ziel hierbei ist es das Selbstbewusstsein zu stärken und dir über mögliche Ängste hinweg zu helfen.

Beckenbodentraining – Machen das nicht nur Frauen?

Durch gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur kannst du den Abfluss des Blutes aus den Venen der Schwellkörper blockieren. So ist es dir möglich, die Erektion über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten und den Samenerguss hinauszuzögern.

Und so funktioniert’s: Um Erfolge zu sehen, solltest du den Beckenboden erst erspüren und dann abwechselnd anspannen und wieder entlasten - als würdest du innerlich einen Aufzug hoch und wieder runter fahren. Diese Übung kannst du gut im Sitzen immer wieder nebenbei, am besten mehrmals täglich, durchführen.

Die Antwort lautet also nein – Beckenbodentraining ist nicht nur was für Frauen! Probier es selbst einmal aus, vielleicht siehst du ganz bald schon die ersten Erfolge!

Und wenn gar nichts mehr hilft: Die Penisprothese

In seltenen Fällen werden verschiedenste Behandlungen der erektilen Dysfunktion durchprobiert, doch keine führt zum gewünschten Erfolg. In dieser Situation kann eine Operation mit Einsatz einer Penisprothese die Probleme lösen.

Penisprothesen agieren dabei als Ersatz für die Schwellkörper deines Gliedes. Nach dem Eingriff ähnelt der operierte Penis einem normal erigierten Glied. Dabei werden grundsätzlich 3 verschiedene Medizinprodukte unterschieden:

Welche Erektionshilfe ist die beste für mich?

Wie wir bereits festgestellt haben, sind die Potenzhilfen für den Mann vielfältig und in der Anwendung teilweise sehr unterschiedlich. Doch du fragst dich jetzt bestimmt, mit welchem Hilfsmittel sich deine Erektionsfähigkeit nun am besten wieder herstellen lässt?

Grundsätzlich ist es so, dass nicht jede Erektionshilfe bei jedem Mann gleich gut wirkt. Je nachdem, was zur erektilen Dysfunktion geführt hat, können verschiedene Therapieansätze unterschiedlich gut ansprechen. Daher sollten die Ursachen deiner Erektionsstörung abgeklärt und auf dieser Basis Therapieentscheidungen getroffen werden. Wichtig bei der Suche nach der besten Methode für dich persönlich ist immer der Vorrang deiner eigenen Gesundheit!

Eine ultimative Anleitung, wie du Erektionshilfen erhältst

  1. Dein erster Schritt sollte IMMER der Weg zum Arzt sein! Dieser kann durch ausführliche Anamnese und Untersuchung nach möglichen Ursachen suchen und diese behandeln. In vielen Fällen kann dadurch bereits die Störung des Sexuallebens behoben werden.
  2. Diagnosestellung „Erektile Dysfunktion“. Stellt der Arzt diese Diagnose bei dir, kannst du bei ihm direkt Informationen über Behandlungsmöglichkeiten bekommen.

    Der Besuch beim Arzt ist aus Sicht betroffener Männer oft unangenehm und wird wenn möglich vermieden, doch in der Regel ist das Gespräch viel weniger schlimm als erwartet. Der Arzt kann nicht nur mögliche schwerwiegende Erkrankungen ausschließen, sondern hat im Laufe seiner Karriere häufig schon einige Erfahrungen mit Behandlungen dieser Beschwerden gemacht und kann daher die Beratung auf dich persönlich abstimmen. Und spätestens, wenn du dich dafür entscheidest, Präparate wie Viagra auszuprobieren, ist der Besuch beim Arzt sowieso obligat, um das nötige Rezept zu bekommen.
  3. Auswahl der für dich passenden Behandlungsmöglichkeit. Dabei kannst du gerne darauf vertrauen, was dein Arzt dir rät, oder du stöberst ein wenig durch diesen Artikel und entscheidest – vielleicht auch nach Bauchgefühl – was du gerne ausprobieren würdest.
  4. Rezeptverschreibung. Hast du dich z.B. für Viagra oder eine medizinische Penispumpe entschieden, kann dein Arzt dir ein Rezept verschreiben.
  5. Rezepteinlösung. Dies kann ganz einfach in der Apotheke bei dir um die Ecke geschehen, oder – wenn dir die ganze Sache doch ein bisschen unangenehm ist – auch einfach über Online-Versandapotheken wie unsere.
  6. Bestellung im Internet. Bei Rezepteinlösung im Internet oder wenn du doch einmal etwas auf einer Website gefunden hast, was du gerne ausprobieren würdest, solltest du unbedingt IMMER auf die Seriösität der Seite achten. Handelt es sich um große und bekannte Online-Apotheken? Oder doch eher um eine Website ohne präzise Informationen und Preise? Trifft Zweiteres zu, so ist Vorsicht geboten. Die Herkunft dieser Angebote ist oftmals nicht bekannt und wird nicht von staatlichen Behörden überwacht, sodass eine Gefährdung der Gesundheit durch Präparate dieser Anbieter nicht auszuschließen ist!
  7. Der letzte Schritt ist – wer hätte es anders erwartet – natürlich die Anwendung deiner Erektionshilfe. Viel Spaß!

Werden die Kosten für die Erektionshilfe von meiner Krankenkasse übernommen?

Leider werden von der gesetzlichen Krankenkasse nur die Kosten für wenige Erektionshilfen übernommen. Dazu gehören unter anderem Psychotherapien, aber auch medizinisch indizierte Penisprothesen und Vakuumpumpen. Der Einsatz von Medikamenten zur Potenzsteigerung muss von gesetzlich Versicherten aktuell selbstständig bezahlt werden.

Bei den privaten Krankenversicherungen kann keine einheitliche Aussage getroffen werden, da durch verschiedene Versicherungstarife ein uneinheitliches Bild der Kostenübernahme entsteht. Bestenfalls erfragt du vor dem Kauf zuerst eine sichere Auskunft bei deiner Krankenkasse, bevor Konflikte zur Kostenbeteiligung entstehen.

Quellen

Erektile Dysfunktion: klinikum-ingolstadt.de

Erektionshilfe: doctip.de

PDE 5 Hemmer: flexikon.doccheck.com

Autoinjektionstherapie: netdoktor.at

Penisring Anwendung: magazin-amorelie.de

Lebensmittel Potenz: issgesund.de

Natürliche Potenzmittel: maennergesundheit.info

Pflanzliches Mittel Yohimbin: test.de/medikamente

Penisprothese: netdoktor.de

Beckenbodentraining: gesundheitsinformation.de

Erektile Dysfunktion - Berichte aus Selbsthilfegruppen: diabetesde.org

Penisringe: burlesque-dessous.de

Massagegerät: bader.de